Konzept
In den Gärten der Begegnung treffen Menschen aller Altersstufen, aus allen sozialen Schichten und mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen zusammen. Das Besondere des Projektes liegt darin, dass etwa zwei Drittel der Beteiligten Migrationshintergrund aufweisen und die Gärtner von Beginn an in die Planungen einbezogen werden.
Das Gelände besteht zur Hälfte aus Gartenbeeten, die von den einzelnen Beteiligten bearbeitet werden. Jeder Gärtner kann dabei selbst entscheiden, wie er seine Gartenparzelle gestalten möchte und welche Pflanzen er säen und ernten will. Nur soll auf Kunstdünger und Pestizide verzichtet werden.
Neben dem Platz für die Beete gibt es eine Gemeinschaftsfläche mit Sitzgruppen und einem Spielplatz. Dort geht es darum, einander zu begegnen, sich gegenseitig kennen zu lernen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken, Freundschaften aufzubauen, voneinander zu lernen und sich von anderen Kulturen bereichern zu lassen.
Parallel dazu finden vielfältige Bildungsangebote statt, die insbesondere interreligiöse und interkulturelle Themen behandeln und die von bzw. mit den Beteiligten selbst organisiert werden.





