Gärtner nicht immer gern gesehen

Nicht alle Gärtner sind überall beliebt

Der naturverbundene Gärtner ist selbstverständlich daran interessiert, die umgebende Natur nicht zu schädigen. Denn schließlich lebt er in und mit ihr. Deshalb wird er möglichst umweltschonende Möglichkeiten von Pflanzenschutz, Bauen und Erholen im Garten anwenden. Die Gartenverbände achten darauf, dass es hierbei keine Ausnahmen gibt.

Denn mancher Gartenfreund, der in einer Kleingartenanlage seine Parzelle hat, ist weniger Gärtner denn Erholungsurlauber. Natürlich, erholen im Garten gehört zur Gartenbenutzung ebenso dazu wie die kleingärtnerische Nutzung. Sie sollten nur nicht überwiegen. Insbesondere nicht auf Kosten der Umwelt und der Nachbarn. Es gibt tatsächlich Kleingärtner, die den Nachbarn durch ihr Verhalten auf die Nerven gehen. Und der Umwelt an die Substanz.

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Was regelt das Bundeskleingartengesetz

Schräbergärten liegen wieder voll im Trend

Kleingärten sind sehr beliebt bei den Deutschen. Insbesondere bei jenen Menschen, die sich kein eigenes Grundstück leisten können oder wollen. Sie möchten ein wenig Grün bearbeiten, sich dort erholen, die Kinder aufwachsen sehen. Die Grundstückspreise sind vielerorts so exorbitant hoch, dass sich selbst die Mittelschicht kein eigenes Grundstück leisten kann. Also bleibt als Ausweg nur der Kleingarten. Der Kleingarten nach Bundeskleingartengesetz.

Eine Parzelle auf gepachtetem Land. Obwohl es einen Run auf solche Parzellen gab, haben manche Kleingartenverbände Schwierigkeiten, die Parzellen zu verpachten. Denn mittlerweile sind auf dem einen oder anderen Kleingarten Prunkbauten entstanden, die sich keiner mehr leisten kann, wenn ein Garten an den Nachfolger übergeben werden soll. Zudem steht die Frage, wieso jemand viel Geld für eine Hütte in einem Kleingarten ausgeben soll, wenn er daran kein dauerhaftes Eigentum erwerben kann.

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Regenwasser nicht nur für die Blumen

Die optimierte Regenwasser-Nutzung

Auch wenn das Nass vom Himmel kostenlos ist, so ist es doch besonders wertvoll. Viele Hausbesitzer stellen bereits Regenwassertonnen auf, um das Wasser zu sammeln und zum Gießen der Blumen und weitere Gartenarbeiten zu nutzen. Doch Regenwasser lässt sich noch weitaus vielseitiger nutzen.

Regenwasser im Haushalt verwenden

Der Großteil des Wasserverbrauchs im Haushalt wird durch die Toilette generiert. Täglich werden hier etwa 33 Liter heruntergespült pro Person. Hierbei handelt es sich um sauberes Trinkwasser, das im Prinzip viel zu schade und letztlich auch kostenintensiv ist, um im Abfluss der Toilette zu landen. Um hier Kosten einzusparen, kann prinzipiell eine Regenwassernutzungsanlage in Frage kommen.

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Gartenteich im Winter

Den Gartenteich winterfest machen

Im Spätherbst ist es an der Zeit, sich um seinen Gartenteich zu kümmern. Gerade, wenn es um Fische geht, sollte Wert daraufgelegt werden, dass sie den Winter unbeschadet überstehen. Oft kommt es zur Bildung von Faulgasen, die nicht nur Fischen, sondern auch Fröschen den sicheren Tod bringen.

Mit verantwortlich für diese Faulgase sind nicht entfernte Blätter und Laub, das auf dem Wasser schwimmt. Setzen sie sich erst einmal auf den Boden vom Gartenteich ab, zersetzen sie sich und es kommt zur Bildung von diesem Gas. Weitere Gründe sind Fadenalgen, die ebenfalls sorgfältig entfernt werden müssen.

Ganz einfach wird die Reinigung, wenn ein Schlammsauger eingesetzt wird. Dieser muss nicht unbedingt käuflich erworben werden, es gibt auch Gartencenter, in denen sie ausgeliehen werden können.

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Terra Preta

Terra Preta – die Wundererde

Jeder Gärtner, egal ob mit einem eigenen Garten oder einigen Pflanzkästen auf dem Balkon, träumt den Traum, dass er nie wieder düngen muss. Es scheint, als würden die Wünsche aller erhört werden, denn es gibt eine Erde, die nicht gedüngt werden muss. Sie kommt ursprünglich aus dem brasilianischen Amazonasgebiet. Die dortige Erde wird Terra Preta genannt. Sie verfügt über die unglaubliche Fähigkeit, Nährstoffe über einen langen Zeitraum zu speichern und ihn nur langsam an die Pflanzen abzugeben. Die brasilianischen Böden sind nicht nur Jahrzehnte alt, sondern gar Jahrtausende. Und das Beste daran ist: Sie wurden von den Indios selber hergestellt. Eine Methode, die jeder erlernen kann!

Das Problem: Der hiesige Gärtner pflanzt seine Pflanzen auf einem humusreichen Boden an. Doch um die nährenden Fähigkeiten des Bodens zu erhalten, ist es notwendig, diesen mit ausreichend „Nahrung“ zu versorgen. Hierzu gehört das Zuführen von Kompost, Häcksel, Mulch oder Laub. Anders ist dies bei der „Schwarzen Erde“, wie die Terra Preta ebenfalls genannt wird.

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